Montag, 17. August 2015

Wozu dient ein Insektenhotel im eigenen Garten?






























Ein Insektenhotel ist in jedem Garten oder auf dem Balkon eine sehr gute Möglichkeit um die "natürlichen Schädlingsbekämpfer" wie Wildbienen, Florfliegen, Marienkäfer, Schmetterlinge, Ohrwürmer, Hummeln und andere Insektenarten zu beobachten. Durch den Eingriff des Menschen in die Natur sind die natürlichen Lebensräume vieler Tiere und Insekten wie zum Beispiel Totholz, leider nur noch eingeschränkt vorhanden.
Diese Vorgänge werden als Habitatvernichtung bezeichnet.
Durch das Aufstellen einer Nist und Überwinterungshilfe, einem sogenannten Insektenhotel, können Sie dazu beitragen das ökologische Gleichgewicht der Natur in ihrem Garten zu bewahren. Helfen Sie den Nützlingen und Pflanzen und leisten Sie einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zum Naturschutz.
Ein schon fixfertiges, ökologisches Insektenhotel bietet zb. die Firma Naturehome:
http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/naturehome/pauschale/insektenhotel-naturehome.html 

Sonntag, 16. August 2015

Hirschbrunft und Kranichzug im Bio Hotel Ginkgo Mare


























Der Herbst lockt mit tausenden von Kranichen und der Hirschbrunft im Darßer Urwald und am Darsser Ort. Sie erwartet je eine geführte Exkursion zum Kranicheinflug und zur Hirschbrunft in der Buchhorster Maase. Weitere Führungen und Ausflüge sind möglich. Planen Sie Ihr Naturerlebnis in 100% Bio-Qualität.
Die Hirsche sind in ihrer Brunftzeit zu erleben am Darßer Ort und in der märchenhaften "Buchhorster Maase"- eine riesige
Lichtung mitten im Darßwald am alten Meeresufer gelegen.

http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/ginkgomare/pauschale/kranichzug-und-hirschbrunft-ginkgo-mare-bio-hotel/bio/freizeitangebote/wellness-freizeit.html

Dienstag, 11. August 2015

Fair hergestellte Mode in Bio Qualität - Sita.C







































Wertschätzung für Vielfalt
"In einer Welt vielfältiger Kulturen, Informationen und Möglichkeiten können unsere Kinder ohne Vorurteile, mit Lebensfreude und Neugier lernen, ihre Chancen für die Zukunft zu nutzen. Diese ungezwungene Einstellung möchten wir mit dem Modelabel Sita C. zum Ausdruck bringen.
Seitdem wir selbst einige Jahre gerne im Ausland gelebt und gearbeitet haben, haben wir Hochachtung vor anderen Kulturen. So lassen wir uns bspw. von traditioneller Kleidung aus der ganzen Welt inspirieren und integrieren deren Schnitte und Muster in unser Design."
http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/sita.html 

Wie Gesund ist Lachs aus Aquakultur?


Montag, 10. August 2015

Bio Lachs vom Feinsten!





















Bachmann´s Biolachs ist vielfach prämiert und fand als einziges Österreichisches Produkt Aufnahme im elitären "World Gourmet Club". Mit viel Liebe zum Produkt, zahlreichen Streicheleinheiten und feinsten biologischen Zutaten entstand hier ein Produkt von Weltklasse.Von der natürlichen Haltung mit biologischer Fütterung bis hin zur liebevollen Veredelung beruht jeder Schritt auf dem „Slow Food" – Gedanken. Besonders beim Essen sollten Ethik und Genuss wieder im Vordergrund stehen. Wir möchten anhand unseres Produktes zeigen, wie Lachs auch schmecken kann!
Im wilden, sauberen Westatlantik mit Biologischer Fütterung ohne Medikamente natürlich gefarmt - ganzjährige gleichbleibende Qualität, Konsistenz und Saftigkeit bis zum letzten Bissen.
Mehr Info´s zum Bio Lachs: http://www.bio-vielfalt.com
Bachmann Peter und Christine von der Bio- Vielfalt
 

Mittwoch, 5. August 2015

Design Gewürzmühle von annex

Sie runden Ihre Kücheneinrichtung perfekt ab und unterstützen Sie bei allen kulinarischen Vorbereitungen und Handgriffen.
Sie empfehlen sich auch als schöne Geschenke von bleibendem Wert.

Für Gourmetästheten und alle, die frische Kräuter und Gewürze lieben. Vom Kunsthandwerker aus vier erlesenen Holzarten gefertigt.
Jede Gewürzmühle ist ein Unikat. Das Zassenhaus-Keramikmahlwerk ist geeignet für Salz, Pfeffer, Gewürze und Trocken- kräuter. Die Gewürze und Kräuter werden schonend zerkleinert, die ätherischen Öle freigesetzt – und schon entfalten sich die Aromen.
Sechs Mahlstufen sind einstellbar von feiner Prise bis grob gekörnt.
Abmessungen:
160 mm hoch, 60 mm Durchmesser



























http://www.bio-vielfalt.com/vendor/annex-gmbh-co-kuechenmoebel-kg/

Montag, 3. August 2015

Vorsicht Glyphosat!

Roundup ist das meistverkaufte Unkrautvernichtungsmittel der Welt und wird auch in Österreich bedenkenlos versprüht. Das von Monsanto hergestellte Breitbandherbizid enthält Glyphosat – ein Stoff, den die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als „wahrscheinlich krebserregend für Menschen" einstuft.
Auch Schädigungen des Erbguts sind laut IARC nicht auszuschließen.
Roundup vernichtet jede Pflanze, mit der es in Kontakt kommt – es sei denn, diese wurde gentechnisch so verändert, dass sie den Herbizid-Einsatz überlebt. Dadurch entstehen Monokulturwüsten, in denen jegliche Bio-Diversität erlischt.
Roundup wird im großen Stil von Landwirten und Städten verwendet, aber auch von Hobbygärtnern munter im Garten versprüht.
Eine von Global 2000 in Auftrag gegebene Studie zeigt: Drei von zehn untersuchten ÖsterreicherInnen hatten Glyphosat im Urin.
Mögliche Lösung des Problems bietet der biologische Landbau.
Bio Bauern dürfen keinerlei chemischen Pestizide verwenden.

Pestizide im Bio Anbau?























Der Pflanzenschutz im biologischen Landbau besteht aus einer konsequenten und systematischen Ausnutzung aller vorbeugenden Maßnahmen und der ökologischen Selbstregulationsmechanismen. Treten dennoch Krankheiten oder Schädlinge auf, können zu deren Abwehr überwiegend natürliche Substanzen eingesetzt werden. Der Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide ist verboten. Deshalb kann es vereinzelt bei besonders starkem oder plötzlichem Krankheits- oder Schädlingsbefall vorkommen, dass der Öko-Landwirt Ertragsausfälle hinnehmen muss. Mit diesem „sanften“ Pflanzenschutz vermeidet der Bio-Bauer Rückstände von chemischen Pflanzenschutzmitteln im Erzeugnis, entlastet die Umwelt von schädlichen und naturfremden Substanzen und stärkt die biologische Vielfalt.

Vorbeugen ist besser als heilen
Grundprinzip des Pflanzenschutzes im Bio-Landbau ist ein vorbeugendes Vorgehen. Alle Kulturmaßnahmen wie Standort- und Sortenwahl, Bodenbearbeitung, Fruchtwechsel, Pflanzenhygiene und Düngung werden so gewählt, dass die Pflanzen gesund und entsprechend widerstandsfähig gegen Schaderreger sind. Denn häufig liegen die Ursachen von Krankheiten und Schädlingsbefall in fehlerhaften Anbaumaßnahmen. So treten manche Pflanzenkrankheiten als Folge intensivster Kulturführung (z. B. enge Fruchtfolgen, hoher Stickstoffdüngereinsatz) auf.  Ziel der ökologischen Unkraut- bzw. Schaderregerregulierung ist dabei nicht deren komplette Vernichtung, sondern das Erreichen eines wirtschaftlich tolerablen Niveaus. Die Anwendung dieses ganzheitlichen Ansatzes, der auf die intelligente Steuerung des Zusammenspiels der verschiedenen Maßnahmen ausgerichtet ist, erfordert solides Verständnis der Zusammenhänge und viel praktisches Können.


Quelle: Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft

Sonntag, 2. August 2015

Wissen was wir essen!

"Ich möchte die Geschichte einer Speise kennen. Ich möchte wissen, woher die Nahrung kommt. Ich stelle mir gerne die Hände derer vor, die das, was ich esse, angebaut, verarbeitet und gekocht haben."
Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food




















Slow Food

• ist eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Kultur des Essens und Trinkens zu pflegen und lebendig zu halten.
• fördert eine verantwortliche Landwirtschaft und Fischerei, eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt.



Montag, 6. Juli 2015

Nachhaltige Landwirtschaft zum Schutz der biologischen Vielfalt

In Mitteleuropa ist die Ackerlandschaft vom Artensterben besonders betroffen, der Mensch zerstört die natürlichen Lebensgrundlagen in einem unbeschreiblichen Tempo: Zwei Drittel aller Arten sind in Europa bestandsgefährdet. In Deutschland sind 70 Prozent der natürlichen Lebensräume bestandsgefährdet, zwei Drittel der Amphibien- und Reptilienarten als gefährdet eingestuft oder vom Aussterben bedroht, 30 Prozent der Farne und Blütenpflanzen sind bestandsgefährdet. Ebenso stehen zwei Drittel der Tier- und Pflanzenarten des Offenlandes auf den Roten Listen der bedrohten Arten. (Quelle: Bund Friends of the earth Germany)
Pestizide zerstören die natürliche Vielfalt

Pestizide vernichten Biodiversität von Singvögeln

 
Pestizide bedrohen artenreichen Lebensraum
 

Nach Aussagen von britischen Ornithologen ist der Bestand an wildlebenden Vögeln stark bedroht. Hauptursache dafür sind Pestizide, Düngemittel und der stark eingeschränkte Lebensraum. Die Royal Society for the Protection of Birds (RSPB) warnt auch davor, dass auch Tiere, die sonst sehr häufig vorgekommen sind, inzwischen vom Aussterben bedroht sind. In den vergangenen 30 Jahren hat sich nach Angaben der RSPB der Bestand von Lerchen und Singdrosseln um die Hälfte verringert. Der Bericht der RSPB untersuchte 30 europäische Länder und kam zum Schluss, dass die Länder mit der intensivsten Landwirtschaft, den größten Verlust an Arten zu verzeichnen hatten. "Auf eine Krise in der Landwirtschaft wird eine Krise der Tier- und Pflanzenwelt Europas folgen", so der RSPB-Vorsitzende Graham Wynne.
Gründe für die negative Entwicklung liegen vor allem in der Landwirtschaft: der Einsatz von chemischen Insektenkillern und Kunstdünger dezimiert viele Tiere. Auch das häufige Mähen von Wiesen zerstöre das natürliche Habitat von Lerchen, Ammern und Rebhühnern. Die natürlichen Wiesen böten den Tieren nicht nur Lebensraum und Nahrungsquelle, sondern geben auch Material zum Nestbau, so der British Trust for Ornithology.

"Vom Wald ins Glas" Beeren Tage in Stillebach




















13.09. - 27.09.2015

Das Pitztal zählt zu den Gebieten des Urgesteins. Blaubeeren und Preiselbeeren sind hier heimisch. Wandern Sie mit uns zu den Beeren - Plätzen! Es ist einfach schön, das gemeinsame Pflücken auf bunten, moosigen Berghängen an warmen Herbsttagen: Die Beeren sind reif! Eine Jause und eine Rast dazwischen stärkt und entspannt ... und weiter geht’s. Dann wird unsere Ernte "ausgesucht", das heißt gereinigt und verarbeitet. Auch hier sind Sie mit dabei und lernen besondere Rezepte aus der Bauernküche kennen. Herrlich: Buchweizentorte mit Preiselbeeren ... mhh!


7 Übernachtungen im Zirbenzimmer "Stillebach"
BIO-Verwöhnpension
gemeinsames Beeren sammeln
gemeinsames Verarbeiten der Beeren
mit allen Biohotel-Inklusivleistungen
http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/stillebach/pauschale/vom-wald-ins-glas-beeren-tage-in-stillebach.html

Mittwoch, 1. Juli 2015

Bio wirkt sich positiv auf die Dichte der Wildbienen aus

"Positive Effekte auf die Fortpflanzungsleistung, die Artenvielfalt und die Dichte der Individuen von Wildbienen sind hingegen durch den  biologischen Landbau dokumentiert: Bei einer Steigerung der biologisch bewirtschafteten Fläche von fünf auf 20 % (innerhalb eines Radius von 500m), konnte gezeigt werden, dass die Bienenvielfalt um 50 % zunimmt.
Bisher wurde davon ausgegangen, dass der Großteil der Bestäubungsleistung in landwirtschaftlichen Kulturen von Honigbienen geleistet wird. Neuere Untersuchungen zeigen, dass Wildbienen ebenbürtige, effizientere oder gar alleinige Bestäuber sind. „Die Ergebnisse zeigen wie wichtig die Wildbienen für uns sind. Eine Rote Liste gefährdeter Bienenarten für Österreich existiert nicht. ExpertInnen befürchten, dass eine ähnliche Situation wie in Deutschland vorliegt – dort sind mehr als 50% als bestandsgefährdet eingestuft."
 (Quelle Umweltbundesamt)

Montag, 29. Juni 2015

Die Brennessel neu entdecken!

Aufgrund ihrer zahlreichen, wertvollen Inhaltsstoffe wird die positive Wirkung der Brennnessel seit langem geschätzt.

Sie hebt die allgemeine Widerstandskraft, wirkt entsäuernd, blutreinigend, blutbildend, immunstimmulierend, harntreibend, regt die Verdauung an, ist herzstärkend, blutfett- und blutzuckerregulierend und regt den Milchfluss bei Stillenden an. Sie enthält viel Vitamin C, Provitamin A, Vitamin E, B und K.

Außerdem enthält sie auch eine ganze Reihe an Mineralstoffen und Spurenelementen. Vor allem Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium, Phosphor, Bor und Silizium außerdem Chlorophyll, Pflanzenhormone, ungesättigte Fettsäuren und Caffeoyl Chinasäuren. Diese wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend, besonders bei Arthroseschmerzen, Gelenkrheumatismus und Gicht.

Ihre Geschichte reicht bis ins erste Jahrhundert vor Christus zurück. Dioskurides, ein griechischer Arzt behandelte mit der Brennnessel Krankheiten, die bis heute mit ihr gelindert und geheilt werden.Im Mittelalter nutzten insbesondere Benediktinermönche- und Nonnen die Brennnessel, und bauten sie in ihren Klostergärten an.

Brennesselprodukte:  www.bio-vielfalt.com

Mittwoch, 24. Juni 2015

Internationaler Bioweinpreis 2015!

4x GOLD und 2x SILBER beim Internationalen Bioweinpreis 2015 für Ploder Rosenberg aus der Steiermark!

Montag, 22. Juni 2015

Tchibo verzichtet auf Eier aus Käfighaltung!

Die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt hat die Tchibo GmbH überzeugt, keine Eier aus Käfighaltung mehr zu verwenden. Seit Mai 2015 werden in den rund 500 Tchibo Filialen mit Kaffee Bar keine Produkte mehr verkauft, die Käfigeier (inklusive Eier aus Kleingruppenhaltung) enthalten. Die Stiftung hatte das Unternehmen vor einiger Zeit kontaktiert und es über die Missstände in der Legehennen-Haltung informiert.
Leider wird in Deutschland darüber diskutiert wann man die Käfighaltung ganz abschaffen will.
Hier kann man eine Petition unterschreiben für ein baldiges Verbot:
https://albert-schweitzer-stiftung.de/helfen/petitionen/kaefighaltung

Sonntag, 21. Juni 2015

Warum ich so gerne Bauer bin



"Die heftigen, teils kritischen Diskussionen in und um die Landwirtschaft, speziell um den Verbraucher-Artikel bei www.Bauer-Willi.com haben mich veranlasst, die Sache jetzt einmal aus einem anderen Blickwinkel darzustellen. Denn ich bin gerne Bauer. Ich liebe meinen Beruf. Ich möchte nichts anderes sein. Und ich möchte die Menschen lieber positiv motivieren und informieren. Die Konsumenten der Nahrungsmittel, die wir erzeugen, sollten sich mit uns Bauern und der Landwirtschaft intensiver beschäftigen, Vorgänge hinterfragen und uns vor allem Vertrauen und Wertschätzung schenken.  Ich möchte deshalb hier einmal darstellen, was für einen einzigartig abwechslungsreichen, interessanten Beruf ich gewählt habe.

Was macht denn unseren Beruf so erfüllend? Das ist zum einen die Fortführung der Tradition. Stolz darauf zu sein, das Ererbte zu bewahren, auszubauen, zu verbessern und es wieder an seine Kinder weiterzureichen. Was ich an unserem Beruf so schätze, das ist die Freiheit, der Kontakt zur Natur, zu den Tieren, das hautnahe Erleben der Jahreszeiten. Jeder Tag ist anders. Monotonie, die ist fehl am Platz. Ich kann selbst entscheiden, was ich heute erledige und was nicht. Wenn im Frühjahr das Gras sprießt, wenn die erste Fuhre frisch gemähtes Gras duftend auf dem Futtertisch liegt, und die Kühe voller Freude Bissen um Bissen genussvoll in sich reinstopfen. Wenn das Jungvieh übermütig über die Weiden galoppiert, das sind Augenblicke der Freude, die gehen ganz tief rein….
"Klar, als Landwirt, besonders als Milchviehhalter, bin ich 365 Tage im Jahr erster Mann im Betrieb. Egal was passiert oder geplant ist, egal ob Krankheit, Familienfeier oder sonstige Ereignisse – die Stallarbeit muss zweimal am Tag erledigt werden. Notfalls auch nachts.
Und wenn in ganz modernen Betrieben Roboter mittlerweile ihren Dienst in den Ställen verrichten, in Gedanken ist man immer mit dem Betrieb verbunden. Auch im Urlaub, sofern sich der für die Familie  ergibt. Und natürlich gibt es auch manchmal Sorgen um eine kranke Kuh, oder um das eine oder andere Kälbchen, dem es nicht gut geht.
Gibt es auch Streß? Eindeutig Ja. Zum Beispiel bei der Futterernte, wenn alles auf eine Karte gesetzt wird, damit das Futter ohne viel Verluste in die Scheune kommt.
Da müssen die Maschinen zuverlässig arbeiten, die Helfer organisiert sein, das Wetter passen, zwischendurch kalbt auch noch eine Kuh oder kommt ein Vertreter daher….

Aber die anderen Momente wiegen das doch alles wieder auf. Ich spüre das selbst immer wieder, aber ich sehe es auch an unseren Urlaubsgästen: Genau dieser Kontakt zur Erde, zur Natur, das ist es, was den technisierten Menschen heutzutage fehlt. Viele unserer Gäste helfen freiwillig und gerne im Stall mit, sie wollen eine Zeitlang mein Leben leben.  Sie beobachten hingebungsvoll unsere Tiere und versorgen sie. Wenn ich das sehe, fühle ich mich in meinem Beruf schon ein bisschen privilegiert. Und der Nebeneffekt: Die Feriengäste bekommen einen anderen Bezug zur Milch, zum Käse, und zu den anderen Nahrungsmitteln, die wir erzeugen.  Sie merken, wie viel Arbeit, und Mühe dahinter steckt und dass die Milch nicht „einfach so“ aus dem Kühlregal des Supermarktes kommt.  Vor allem Kinder lernen und begreifen bei uns, wie diese Lebensmittel entstehen, und dass sie wertvoll sind. Das sind kleine Schritte, aber sie ermuntern sehr.  

Eines steht für mich fest: Geld ist nicht alles. Um reich zu werden, eignet sich dieser Beruf in den meisten Fällen nicht. Aber mit der richtigen Einstellung kann man damit glücklich werden – ich bin es auf jeden Fall."

Euer Bauer Franz aus dem Allgäu

Von Franz Kinker Bio Berghof Kinker im Allgäu
http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/kinker.html


Mittwoch, 17. Juni 2015

Dachgartenpflicht in Frankreich

Alle Gewerbe-Neubauten in Frankreich müssen künftig begrünte Dächer haben oder mit Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien ausgestattet sein. Denn Dachgärten wirken sich besonders auf das Stadtklima positiv aus und kühlen die aufgeheizte Luft.
Wohnhaus am Bodensee

Dienstag, 16. Juni 2015

Milch - Kalziumräuber oder Liferant?

Gleich vorneweg: Es gibt Studien zu beiden Thesen. Sucht man im Internet nach den Schlagwörtern Milch und Kalziumräuber stößt man auf verblüffende "Weisheiten". Ein Wissenschaftlerteam vom Institut für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen hat sich nun mit dieser Frage genauer beschäftigt und kommt zu folgendem Fazit: "Milch und Milchprodukte sind keine "Calziumräuber", sondern liefern Calzium mit einer guten Bioverfügbarkeit. Eine ausreichende Kalziumzufuhr ist jedoch auch ohne den Konsum von Milch und Milchprodukten umsetzbar, etwa bei veganer Ernährung. Allerdings haben viele Veganer eine sehr niedrige Kalziumzufuhr und damit vermutlich ein erhöhtes Osteoporoserisiko. Dieser Zusammenhang zeigt sich jedoch nicht in allen Studien. Veganer sollten dennoch auf einen ausreichenden Verzehr kalziumreicher Lebensmittel achten, die gleichzeitig wenig Hemmstoffe enthalten."
Wie bei den meisten Themen gilt auch hier: Vertrau auf dein Gefühl und höre auf deinen Körper.
Hier ist der Bericht zum Nachlesen: http://shop.aid.de/files/downloads/leseprobe_5486_2014_eif_calcium-6992857.pdf


Montag, 15. Juni 2015

Weinberge in hoher Biodiversität - Delinat

Der beste Wein entsteht im Einklang mit der Natur. Auf dieser Überzeugung fusst die Delinat-Philosophie. Bereits 1980 wurde das Schweizer Weinhandels-Unternehmen von Karl Schefer gegründet - mit der Vision, wieder Leben in die meist kahl gespritzten Weinberge Europas zu bringen und die Qualität der Weine zu verbessern. Es sollten wieder Schmetterlinge durch die Reben fliegen - als Symbol für eine intakte Natur mit großer Artenvielfalt und geschlossenen Stoffkreisläufen.

Heute gilt Delinat als Bio-Pionier für hochwertige Weine aus Weinbergen mit hoher Biodiversität. Diese werden von über 100 Biowinzern auf einer Fläche von ca. 2500 Hektar in ganz Europa nach den eigenen, anspruchsvollen Delinat-Biorichtlinien erzeugt. Weinliebhaber, die höchste Ansprüche an Weinqualität, Ökologie und Preis-Genuss-Verhältnis stellen, bestellen die Weine zumeist online oder lassen sich telefonisch beraten.
http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/delinat.html




Die grüne Vogtei und die Wellnessel

Die Grüne Vogtei steht für Menschen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, der Brennnessel und Ihren Eigenschaften wieder den zustehenden Stellenwert unter den Nutz- und Heilpflanzen zukommen zu lassen. Dabei soll die Besonderheit und Wichtigkeit dieser wunderbaren Pflanze als selbstverständliches Nahrungsmittel auf breiter Basis vermittelt werden. Ein Produkt für den Alltag.

Ein Lebensmittel – kein Wundermittel. Für alle, die im wirklichen Leben stehen.



 


























"Wir sind ein kleines, innovatives Bio-Unternehmen im Vogtland, an der Schwelle zum Erzgebirge. Hier entwickeln, koordinieren und fertigen wir unsere einmaligen WELLNESSEL®-Brennnesselprodukte.

Wir forcieren den regionalen Anbau der Brennnessel. Wir unterstützen alle Initiativen, die sich rund um die Brennnessel entwickeln. Wir sehen in der Brennnessel eine Pflanze mit einem sehr großen, ökologischen 
Potential.

Brennnessel pflegen, ernten und anbauen ist aktiver Umwelt und Artenschutz. Unsere Kunden überzeugen wir durch unsere Begeisterung für die Brennnessel, unsere Innovationskraft und unsere Qualität. Unsere besondere Aufmerksamkeit liegt in der Nachvollziehbarkeit vom Anbau, der Ernte bis hin zur Verpackung und der biozertifzierten Kennzeichnung. Wir handeln gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern nach ethisch-christlichen Grundsätzen. Achtung vor der Schöpfung ist unser Leitmotiv.

http://www.bio-vielfalt.com/kunden/biokunde/gruenevogtei.html